Eine Stadt als Bühne für Design
Noch bevor Mailand richtig erwacht, gleitet unser Zug aus Basel in den Süden. Vorbei an nebelverhangenen Tälern, hinein in eine Stadt, die sich für wenige Tage in das Epizentrum des Designs verwandelt: den Salone del Mobile 2026. Kaum angekommen wird klar, hier geht es nicht nur um Möbel. Es geht um Ideen, die unser Wohnen von morgen formen. Zwischen grossflächigen Installationen, neuen Materialien und mutigen Konzepten zeigt der Salone, wohin sich Interior Design wirklich bewegt.
Skulpturale Präsenz statt reiner Funktion
Ein dominierender Eindruck dieses Jahres ist das skulpturale Design. Möbel verlieren ihre reine Funktion als Gebrauchsobjekte und werden zu prägenden Körpern im Raum.
Sofas wirken wie aus einem Guss geformte Landschaften, Tische wie bewusst gesetzte Volumen. Formen werden weicher, fliessender und organischer. Es entsteht der Eindruck, als würde Architektur direkt in den Wohnraum übersetzt.
Dieser Ansatz zieht sich durch viele Hallen: Linien lösen sich auf, Übergänge werden weich, Konstruktion tritt zurück. Statt einzelner Objekte entstehen Räume, die sich über Atmosphäre und Präsenz definieren.
Material als spürbare Präsenz
Bei Cassina steht das Material klar im Mittelpunkt. Oberflächen bleiben sichtbar,Strukturen werden nicht versteckt, sondern bewusst gezeigt. Holz, Stoff und Polsterung bauen gemeinsam eine ruhige, körperlich spürbare Atmosphäre auf.
Komfort entsteht dabei nicht als Zusatz, sondern direkt aus der Form. Das neue Ardy Sofa von Patricia Urquiola zeigt diesen Ansatz sehr deutlich. Grosszügige Volumen, weiche Übergänge und eine Präsenz, die den Raum fast umhüllt, ohne ihn zu dominieren.
Gleichzeitig zeigt sich bei Cassina ein selbstverständlicher Umgang mit Designgeschichte. Neuinterpretationen ikonischer Entwürfe, etwa von Verner Panton, übersetzen Klassiker in eine zeitgemässe Formensprache. Vergangenheit wird nicht ausgestellt, sondern in den Alltag geholt.
Das Sofa als Landschaft
Bei Minotti verschiebt sich das Sofa endgültig weg vom klassischen Möbelstück hin zu einem räumlichen Objekt. Grosszügige Formen, tiefe Polsterungen und weiche Übergänge lassen es wie eine Landschaft im Raum wirken.
Es wird nicht einfach platziert, sondern verankert sich im Raum wie eine Insel. Nicht nur ein Möbel im Raum, sondern ein Ort im Raum. Ein Platz zum Sitzen, Bleiben und Verweilen.
Skulpturale Ruhe in klarer Form
Bei Molteni & C zeigt sich eine ruhigere, architektonische Interpretation dieser Entwicklung. Statt weicher Skulptur steht hier Präzision im Vordergrund. Linien sind klar geführt, Proportionen ausgewogen, Materialien bewusst zurückhaltend eingesetzt.
Die Möbel wirken nicht laut oder inszeniert, sondern selbstverständlich im Raum verankert. Gerade dadurch entsteht eine stille Präsenz, die weniger über expressive Form, sondern über Struktur und Balance funktioniert.
Der Salone del Mobile 2026 zeigt eine klare Bewegung. Wohnen wird nicht mehr über einzelne Möbel definiert, sondern über Räume, die zusammenhängen, wirken und sich verändern. Wichtiger als einzelne Statements ist das Gesamtbild eines Raumes.
Und genau hier liegt auch die Verbindung zu unserer Arbeit bei Toni Müller in Muttenz. Wir übersetzen diese Entwicklungen in konkrete Räume und Einrichtungslösungen, die im Alltag funktionieren und dort ihre Wirkung entfalten. Was in Mailand sichtbar wird, findet hier seine praktische Fortsetzung.
Eine Stadt als Bühne für Design
Noch bevor Mailand richtig erwacht, gleitet unser Zug aus Basel in den Süden. Vorbei an nebelverhangenen Tälern, hinein in eine Stadt, die sich für wenige Tage in das Epizentrum des Designs verwandelt: den Salone del Mobile 2026. Kaum angekommen wird klar, hier geht es nicht nur um Möbel. Es geht um Ideen, die unser Wohnen von morgen formen. Zwischen grossflächigen Installationen, neuen Materialien und mutigen Konzepten zeigt der Salone, wohin sich Interior Design wirklich bewegt.
Skulpturale Präsenz statt reiner Funktion
Ein dominierender Eindruck dieses Jahres ist das skulpturale Design. Möbel verlieren ihre reine Funktion als Gebrauchsobjekte und werden zu prägenden Körpern im Raum.
Sofas wirken wie aus einem Guss geformte Landschaften, Tische wie bewusst gesetzte Volumen. Formen werden weicher, fliessender und organischer. Es entsteht der Eindruck, als würde Architektur direkt in den Wohnraum übersetzt.
Dieser Ansatz zieht sich durch viele Hallen: Linien lösen sich auf, Übergänge werden weich, Konstruktion tritt zurück. Statt einzelner Objekte entstehen Räume, die sich über Atmosphäre und Präsenz definieren.
Material als spürbare Präsenz
Bei Cassina steht das Material klar im Mittelpunkt. Oberflächen bleiben sichtbar,Strukturen werden nicht versteckt, sondern bewusst gezeigt. Holz, Stoff und Polsterung bauen gemeinsam eine ruhige, körperlich spürbare Atmosphäre auf.
Komfort entsteht dabei nicht als Zusatz, sondern direkt aus der Form. Das neue Ardy Sofa von Patricia Urquiola zeigt diesen Ansatz sehr deutlich. Grosszügige Volumen, weiche Übergänge und eine Präsenz, die den Raum fast umhüllt, ohne ihn zu dominieren.
Gleichzeitig zeigt sich bei Cassina ein selbstverständlicher Umgang mit Designgeschichte. Neuinterpretationen ikonischer Entwürfe, etwa von Verner Panton, übersetzen Klassiker in eine zeitgemässe Formensprache. Vergangenheit wird nicht ausgestellt, sondern in den Alltag geholt.
Das Sofa als Landschaft
Bei Minotti verschiebt sich das Sofa endgültig weg vom klassischen Möbelstück hin zu einem räumlichen Objekt. Grosszügige Formen, tiefe Polsterungen und weiche Übergänge lassen es wie eine Landschaft im Raum wirken.
Es wird nicht einfach platziert, sondern verankert sich im Raum wie eine Insel. Nicht nur ein Möbel im Raum, sondern ein Ort im Raum. Ein Platz zum Sitzen, Bleiben und Verweilen.
Skulpturale Ruhe in klarer Form
Bei Molteni & C zeigt sich eine ruhigere, architektonische Interpretation dieser Entwicklung. Statt weicher Skulptur steht hier Präzision im Vordergrund. Linien sind klar geführt, Proportionen ausgewogen, Materialien bewusst zurückhaltend eingesetzt.
Die Möbel wirken nicht laut oder inszeniert, sondern selbstverständlich im Raum verankert. Gerade dadurch entsteht eine stille Präsenz, die weniger über expressive Form, sondern über Struktur und Balance funktioniert.
Der Salone del Mobile 2026 zeigt eine klare Bewegung. Wohnen wird nicht mehr über einzelne Möbel definiert, sondern über Räume, die zusammenhängen, wirken und sich verändern. Wichtiger als einzelne Statements ist das Gesamtbild eines Raumes.
Und genau hier liegt auch die Verbindung zu unserer Arbeit bei Toni Müller in Muttenz. Wir übersetzen diese Entwicklungen in konkrete Räume und Einrichtungslösungen, die im Alltag funktionieren und dort ihre Wirkung entfalten. Was in Mailand sichtbar wird, findet hier seine praktische Fortsetzung.